Basar 2019

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Am Samstag den 23.11. erfüllt die Schulstraße ein vorweihnachtlicher Duft: Zimtwaffeln! Ach ja, es ist wieder Basar in der Freien Waldorfschule Saarbrücken!

Nicht nur dieser köstliche Duft, sondern vor allem die Angebote ziehen viele Besucher von nah und fern an. Nach der offiziellen Begrüßung, die von dem Mädchenchor der Schule stimmungsvoll begleitet wird, verteilt sich der Besucherstrom über den ganzen Tag hinweg. Während neue Gäste kommen, verlassen andere bereits wieder die Schule. Meist mit gefüllten Taschen oder einem großen Kuchenpaket in der Hand. Auch wenn man eigentlich nichts kaufen möchte, so verlocken doch die vielen schönen und köstlichen Dinge, die angeboten werden, zum Kauf. Andere kommen gezielt zum Basar, um passende Weihnachtsgeschenke zu finden.

Denn vieles ist handgefertigt und findet sich so nicht in den großen Kaufhäusern. Das reicht von den wunderschönen und phantasievoll gefertigten Figuren aus Märchenwolle über Taschen, gefaltete Papiersterne, selbst gebundene Adventskränze, Schmuck, Bienenwachskerzen, Kosmetika und Seifen bis hin zu Keramik und Holzobjekten, um nur einige zu nennen. Kinderherzen schlagen höher beim Anblick der schönen Spielsachen. Vor allem ist das Kinderlädchen, das nur Kinder betreten dürfen, wieder sehr gefragt. Die permanent lange Schlange davor zeugt davon. All diese schönen Dinge sind größtenteils von Schülern, Lehrern, Erziehern, Eltern und Freunden der Schule selbst hergestellt. Auch viele Klassen haben wieder fleißig „gewerkelt“ und verkaufen ihre Kostbarkeiten mit viel Enthusiasmus und Freude. Sogar die 1. Klasse ist bereits dabei und bietet geschäftstüchtig ihre Plätzchen an.

Die Schülerinnen und Schüler betreuen jedoch nicht nur ihre Klassenstände, sie sorgen ebenfalls für das leibliche Wohl oder sind für die musikalische Umrahmung verantwortlich, wie etwa im Wiener Café. Natürlich sind auch die Eltern und Lehrer voll mit in den „Basarbetrieb“ eingebunden, denn ohne all diese Unterstützung ginge nichts.

Während sich die Erwachsenen der Suche nach schönen Dingen widmen, können die Kinder und Jugendlichen an vielen Angeboten extra für sie teilnehmen: am Edelsteinfischen, in der Bastelstube, am Kerzenziehen, Puppenspiel und Märchenerzählen oder auch an Tanz-, Theater- und Zirkusworkshops. Wer bei all diesen Unternehmungen hungrig oder durstig wird, hat die Qual der Wahl: Salatbar, Suppe oder Hotdog in der Schulküche, Flammkuchen auf dem Schulhof, die wunderbaren Köstlichkeiten aus dem georgischen Café, selbst gebackene Kuchen und Torten in den verschiedenen Cafés oder Waffeln. Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sowie Punsch runden das kulinarische Angebot ab. Da sollte doch jeder etwas nach seinem Geschmack finden!

Nicht nur derzeitige Eltern, Schüler und Lehrer sowie Angehörige, sondern auch viele Ehemalige kommen mittlerweile mit ihren Kindern zum Basar. Ebenso Freunde der Schule sowie Besucher, die einfach nur den Basar genießen wollen. Wie etwa Anette Lindner-Jungmann, die Erzieherin im Feengarten, dem Waldorfkindergarten in Dillingen ist. Sie besucht den Basar seit vielen Jahren, weil sie begeistert von der Atmosphäre und dem Angebot ist. Eine Anwohnerin aus Rockershausen fügt hinzu: „Ich war bereits in der alten Großwaldschule beim Basar der Waldorfschule und habe seither viele Konzerte und Veranstaltungen der Schule genossen, zuletzt war ich bei der Aufführung von „Peer Gynt“ hier im Festsaal“. Als Förder- und Integrationslehrerin ist sie generell an Pädagogik interessiert und damit auch der Waldorfpädagogik gegenüber offen. „Diese Schule ist ein Gewinn für unseren Ort“ so ihr Fazit.

Wo so viele Menschen zusammen kommen, da gibt es regelmäßig auch ein Parkplatzproblem, zumal der Parkraum rund um die Waldorfschule sehr begrenzt ist. Daher bietet der Verein zur Förderung der Waldorfeinrichtungen in Saarbrücken e.V. als Veranstalter seit einigen Jahren einen kostenlosen Shuttleservice im 15-Minuten-Takt vom Parkplatz der RAG Grube Luisenthal zur Schule an. Am Basartag ist dieser Parkplatz ausgeschildert und dort stehen genügend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Leider kommt es trotz dieses Angebotes immer wieder zu Behinderungen rund um die Schule. Nicht nur, dass Anwohner behindert werden, sondern es sind teilweise auch die sehr engen Straßen im Umfeld rechts und links so zugeparkt, dass im Ernstfall ein Feuerwehrauto große Mühe hätte, durch zu kommen. Es bleibt zu wünschen, dass künftig noch mehr Menschen von dem kostenlosen Angebot Gebrauch machen, um Behinderungen zu vermeiden.

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